Unsere Pädagogik

Konzeption der Ev.-luth. Kindertagesstätte
 
St. Christophorus  Tündern

 

1. Einleitung

Der Ev. Kindergarten Tündern wurde am 02. November 1972 mit 3 Gruppen eröffnet. Er wurde im Jahr 2003 durch einen Anbau um eine Gruppe erweitert.

Im Jahr 2011 wurde eine Krippengruppe in einem Einfamilienhaus direkt neben der Grundschule, schräg gegenüber des Kindergartens eröffnet. Im gleichen Zuge wurde die vierte Gruppe im Kindergarten geschlossen und die Räumlichkeit zum Bewegungsraum umfunktioniert.

Nicht weit entfernt befindet sich die Kirche und das Gemeindehaus der Ev.-luth. St.-Christophorus-Kirchengemeinde Tündern, der Trägerin des Kindergartens.

Dank der Nähe zur Kirche ist es uns jederzeit möglich, diese mit den Kindern zu besuchen, Gottesdienste zu feiern oder einfach auf Entdeckungsreise in die Kirche zu gehen.

Der Kindergarten befindet sich in direkter Nähe zur örtlichen Grundschule und der Sporthalle.

Tündern liegt ca. 2km von der Stadt Hameln entfernt und ist ein Dorf mit derzeit ca. 3000 Einwohnern. Aufgrund seiner Struktur und Lage bietet es den dort lebenden Menschen die Möglichkeit, ihre Kinder im dörflichen Charakter aufwachsen zu lassen und dennoch die Stadt Hameln mit seiner Infrastruktur nutzen zu können.

Dank des dörflichen Charakters sind die Wege noch gut per Fußmarsch zu bewältigen, so dass wir mit den Kindern zum Einkaufen gehen können, die Senioren des Dorfes zum Geburtstag besuchen oder einfach mal auf einen Spielplatz oder an die Weser gehen.

 

2. Rahmenbedingungen

Unsere Gruppen:

Zu unserer Einrichtung gehören 4 Gruppen

Wichtelgruppe (Ganztagsbetreuung)

Zappelmanngruppe (13 Plätze Halbtagsbetreuung und 10 Plätze Ganztagsbetreuung)

Wuselgruppe (Halbtagsbetreuung)

Wurzelzwerge (Krippengruppe- Ganztagsbetreuung)

In den Gruppen werden bis zu 25 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren von jeweils 2 ausgebildeten Erzieherinnen betreut.

In der Krippengruppe werden bis zu 15 Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren von 2 Erzieherinnen und einer Kinderpflegerin betreut.


Betreuungszeiten:

Unsere Öffnungszeiten gliedern sich wie folgt:

Sonderöffnungszeit:

7.00 -  8.00 Uhr        Frühdienst bzw. von

7.30 –  8.00 Uhr

Kernbetreuungszeit:

8.00 - 12.30 Uhr       Halbtagsbetreuung

12.30 - 13.30 Uhr     Mittagsessen (Spätdienst)

8.00 - 16.00 Uhr       Ganztagsbetreuung

Sonderöffnungszeit:

16.00 - 16.30 Uhr      Spätdienst oder von

16.00 - 17.00 Uhr

Sonderöffnungszeiten bedürfen einer gesonderten Anmeldung.


Unsere Räumlichkeiten

Unsere Kindertagesstätte hat 3 Gruppen. Zu jeder Gruppe gehören ein Gruppenraum, ein Waschraum mit Toilette und eine Garderobe.

In jedem Gruppenraum befinden sich:

Die einzelnen Gruppen sind durch einen langen Flur verbunden, der auch als Spielbereich genutzt wird.Über diesen Flur ist auch die offene Küche mit Vorratskammer zu erreichen. Hinter der Küche befindet sich noch ein kleiner Raum, der für Kleingruppen- und Projektarbeit genutzt wird. Weiterhin gibt es noch das Büro, den Mitarbeiterraum und den Materialraum. Außerdem eine Erwachsenengarderobe und –toilette, einen Putzmittelraum und zwei Kellerräume. Seit der Krippeneröffnung und einer Gruppenschließung konnte auch der Bewegungsraum realisiert werden. So nutzen wir nun die Möglichkeit, neben den Besuchen der örtlichen Turnhalle, regelmäßig  offene und begleitende Bewegungsangebote in der Einrichtung anzubieten.


Unser Außengelände

Natur- und Bewegungsräume genießen, erfahren, erforschen und erleben ist wichtig für Kinder. Auf unserem ca. 4500 m² großem Außengelände befinden sich:

Dies alles bietet vielfältige Bewegungsmöglichkeiten und Gelegenheiten mit viel Freude kreativ in Bewegung zu kommen.

 

Unser Team

 Aus unseren 4 Gruppen ergibt sich folgender Personalschlüssel:


3. Unsere Pädagogik

Pädagogischer Ansatz

In unserer Kindertagesstätte verbinden wir verschiedene pädagogische Ansätze miteinander, die sich aus unserer Sicht gut ergänzen. Wir arbeiten mit dem „geschlossenen“ Konzept, durch das jedes Kind einer festen Gruppe angehört, in der es sich den Tag über aufhält. Jedoch haben die Kinder die Möglichkeit, sich gruppenübergreifend zu besuchen oder gemeinsam auf dem Flur oder dem Außengelände zu spielen.

Die Gruppenräume sind durch ein Raumteilverfahren in verschiedene Bereiche aufgeteilt (s. Räumlichkeiten).

Wir legen besonders großen Wert auf die individuelle Entwicklung des Kindes. Durch unseren Tagesablauf, in dem feste Rituale stattfinden, wollen wir den Kindern gerecht werden.


Ziele unserer pädagogischen Arbeit

  1. Unfassbares begreifen                       - Religiöse Erziehung
  2. Hilf mir, es selbst zu tun                     - Selbstständigkeitserziehung
  3. Ich bin ich                                           - Persönlichkeitserziehung
  4. Ich kann viel entdecken                      - Kreativitätserziehung
  5. Ich bin nicht allein                               - Sozialerziehung
  6. Schau was ich alles kann                   - Bewegungserziehung
  7. Hand in Hand                                      - Elternarbeit
  8. Gemeinsam schaffen wir was             - Teamarbeit


Unfassbares begreifen - Religiöse Erziehung

Als evangelischer Kindergarten vermitteln wir die religiöse Erziehung aus einer christlichen Grundhaltung und Erfahrung des Glaubens heraus. Die religiöse Erziehung ist unser roter Faden durch das Kindergartenjahr, sie begleitet uns das ganze Jahr über.

Wir singen und beten mit den Kindern, sprechen mit ihnen über Gott und Jesus, um ihnen religiöse Grunderfahrungen zu vermitteln, gestalten Familiengottesdienste und feiern kirchliche Feste. Wir erzählen biblische Geschichten und bieten Raum für  Rollenspiele.

Als Grundlage und Ziel für sein späteres Leben, wollen wir dem Kind das Gefühl von Geborgenheit geben und es in seinem Vertrauen bestärken.

Als Vorbild leben wir für und mit den Kindern gemeinsam mit Werten, die für uns zu einem ansprechenden und christlichem Leben gehören z.B. friedliches Miteinander, verzeihen etc.


Hilf mir, es selbst zu tun - Selbstständigkeitserziehung

Selbstständigkeit ist, bestimmte alltägliche Aufgaben des Lebens eigenständig zu bewältigen. Durch jeden kleinen Erfolg werden die Kinder selbstsicherer und erlangen so Selbstwertgefühl.

Durch den geregelten Tagesablauf, feste Rituale und Regeln bekommen die Kinder einen „sicheren Rahmen“, wodurch sie die Möglichkeit haben, sich frei zu entfalten.

Wir geben den Kindern die Freiräume, eigenverantwortlich zu handeln und sich in ihrem Tun auszuprobieren. Durch verschiedene altersgerechte Aufgaben und das Recht „Dinge“ mitzubestimmen und Entscheidungen zu treffen, bekommen die Kinder ein Gefühl für Verantwortung und übernehmen diese in ihrem Handeln.

Indem wir die Kinder beobachten, können wir auf ihre Bedürfnisse eingehen, sie  motivieren und herausfordern, um ihre Selbstständigkeit zu erweitern.


Ich bin ich - Persönlichkeitserziehung

Durch das Zusammenspiel von Anlage, Umwelt und aktiver Selbststeuerung, bildet sich die Persönlichkeit des Kindes. Das heißt: Aus dem, was man geerbt hat (der Anlage), das, was einem die Umgebung zur Verfügung stellt, um sein Handeln und Wissen zu erweitern (Umwelt) und das, was man aus eigenem Antrieb oder eigener Motivation macht (aktive Selbststeuerung) nennt man Persönlichkeitsentwicklung.

Jeder ist für das, was er sagt und tut selbst verantwortlich. In diesem Sinne ist es für uns wichtig, das Kind individuell wahrzunehmen. Durch gezielte Beobachtungen gelingt es uns, „das Kind dort abzuholen, wo es grade steht“. So ist es uns möglich, seine Stärken und Schwächen aufzugreifen und unterstützende Hilfestellungen zu geben.

Wenn sich das Kind ernst genommen und akzeptiert fühlt, so wie es ist, kann es seine eigenen Fähigkeiten entdecken, diese einsetzen und weiter entwickeln.

U.a. durch Rollenspiele, Aktivitäten in der Gemeinschaft und das Freispiel, können  die Kinder ihre Einzigartigkeit im Alltag entfalten.


Ich kann viel entdecken - Kreativitätserziehung

Kreativität ist ganzheitlich; es ist die schöpferische Kraft des Kindes, die sich im stetigen Handeln, Denken und im künstlerischen Tun widerspiegelt.

Nicht nur im Produzieren von Werkgegenständen, sondern auch durch Rollenspiele, phantasievolle Bauten und anderen Kunstwerken fördern sie ihre Kreativität.

Auch das Entwickeln von Handlungs- und Lösungsstrategien ist von kreativem Wert.

Durch das Ausprobieren und Erweitern der eigenen Fähigkeiten, erfahren die Kinder eine innere Zufriedenheit, weil sie spüren, dass sie selbstständig etwas erreichen können.

Wir bieten den Kindern in der Freispielzeit und in gezielten Angeboten unterschiedliche Materialien und regen sie zu Eigeninitiative an, ihre Ideen und Vorstellungen zu verwirklichen.


Ich bin nicht allein - Sozialerziehung

In der Kindertagesstätte sind viele Kinder das erste Mal mit anderen Kindern über einen längeren Zeitraum zusammen. Jedes Kind bringt andere Voraussetzungen und eine andere Persönlichkeit mit. (Geschlecht, Alter, Herkunft etc.).

Bei der Sozialerziehung helfen wir den Kindern und unterstützen sie beim Erlernen des sozialen Verhaltens in der Gruppe und in der Gesellschaft.

Uns ist es wichtig, dass die Kinder lernen, miteinander umzugehen. Wir wollen freundlich und ehrlich sein.

Auch die Konfliktlösung gehört zum Sozialverhalten; so sollen die Kinder über einen Streit sprechen und versuchen, eine Lösung zu finden.

Durch das Einhalten gewisser Regeln z.B. Spiele wieder aufräumen, Tisch neu eindecken, wird das Zusammenleben in der Gruppe erst möglich.

Eine weitere Stufe der sozialen Entwicklung ist die Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft. Dies trägt auch zu einem harmonischen Miteinander bei, welches wir durch unsere Vorbildfunktion unterstützen.


Schau, was ich alles kann - Bewegungserziehung

Bewegung und Sport sind unverzichtbare Bestandteile der Erziehung des Kindes. Turnen und Sport haben vor allem das Ziel, die  natürliche Lebensfreude des Kindes zu befriedigen und so das Wohlbefinden und die motorischen Fähigkeiten zu stärken und eine gesunde Entwicklung zu gewährleisten.

Gerade in der frühen Kindheit hat die Förderung der motorischen Fertigkeiten eine Bedeutung, die weit über die körperliche Gesundheit hinausreicht und die Gesamtentwicklung des Kindes betrifft. Bewegungserziehung beeinflusst die emotionale, geistige und soziale Entwicklung.

Um diesen Bereich abzudecken, machen wir täglich Bewegungsspiele, gehen mit den Kindern auf unser bewegungsfreudiges Außengelände und regelmäßig in die Turnhalle.

Freie und begleitende Angebote in unserem Bewegungsraum sind jederzeit möglich und werden intensiv genutzt.


Hand in Hand - Elternarbeit

Eltern sollen sich in der Einrichtung wohlfühlen. Wir streben ein offenes, partnerschaftliches und vertrauensvolles Verhältnis an. Dies bietet eine gute Grundlage, um für das Wohl des Kindes zusammen zu arbeiten.


Gemeinsam schaffen wir was - Teamarbeit

Die Teamarbeit ist bei unserer täglichen Arbeit von besonders großer Bedeutung. Nicht nur die Kinder und Eltern sollen sich in unserer Einrichtung wohlfühlen, sondern auch wir als Team.

 

Die Eingewöhnung

Die positive Eingewöhnung des Kindes ist von großer Bedeutung. Erst wenn Kinder sich richtig wohlfühlen und Bindungen zu den Erzieher/innen und Kindern aufbauen, können sie sich in ihrer Entwicklung frei entfalten.

Die Eingewöhnungszeit gestalten wir in Anlehnung an das Berliner Eingewöhnungsmodell.

Einige Zeit vor dem ersten Kindergartentag, laden wir die Eltern zu einem Erstgespräch ein. Inhalte des Gespräches sind Besonderheiten, Vorlieben und Interessen des Kindes.

Durch dieses Gespräch werden wichtige Informationen ausgetauscht, so dass die Erzieherinnen von Beginn an individuell und sensibel auf das Kind eingehen können.

Die Bedürfnisse der Kinder stehen im Erstgespräch im Vordergrund. Daher bitten wir die Eltern, ohne ihr Kind in das Gespräch zu gehen.


Ablauf Eingewöhnungszeit

In den ersten drei Tagen besucht das Kind mit einer ihm vertrauten Bezugsperson (wie z.B. Mama, Papa, Oma oder Tagesmutter) für ca. eine Stunde die Kindergartengruppe. In dieser Zeit nimmt eine Erzieherin (Bezugserzieherin) zum Kind Kontakt auf.

Für die Eingewöhnung muss sich die Bezugsperson genügend Zeit nehmen. Durch die Bezugsperson hat das Kind einen sog. „sicheren Hafen“ und kann darauf jeder Zeit zurückgreifen.

Nach dem dritten Tag findet der erste Trennungsversuch statt. Das heißt, die Bezugsperson verlässt für maximal eine halbe Stunde den Gruppenraum. Beginnt das Kind zu weinen und lässt sich nicht von der Erzieherin beruhigen, wird der  Trennungsversuch abgebrochen. Am nächsten Tag bleibt die Bezugsperson dann erst mal wieder beim Kind, um die Verlässlichkeit und Sicherheit zu bestärken.

Merkt die Erzieherin, dass der Trennungsversuch gut funktioniert und sich das Kind von ihr trösten lässt, werden die Trennungs- und Betreuungszeiten erweitert.

Die Zeit der Eingewöhnungsphase hängt vom einzelnen Kind ab. Jedes Kind hat seine eigene Persönlichkeit und reagiert auf Veränderungen anders.

Die Eingewöhnungszeit dauert zwischen ein und vier Wochen.

Erst wenn das Kind von der Erzieherin Trost annimmt, zeigt es Vertrauen und die Eingewöhnung ist abgeschlossen.

 

Die Beobachtung

Um Kinder individuell zu fördern, führen die Erzieherinnen immer wieder Beobachtungen durch. Nur so können sie aktuelle Interessen und Fortschritte erkennen, um spezielle Angebote für einzelne Kinder zu entwickeln.

Wir orientieren uns an den „Grenzsteinen der Entwicklung“.

Diese beinhalten einen Beobachtungsbogen, der einmal jährlich für jedes Kind bearbeitet wird. Dieser Bogen verdeutlicht wichtige Entwicklungsschritte in unterschiedlichen Bereichen. Dabei werden das Sozialverhalten, die Sprache, die kognitive Entwicklung sowie die Grob-und Feinmotorik überprüft.

Die dokumentierten Beobachtungen über das Kind dienen als Grundlage für den  regelmäßigen Austausch mit den Erziehungsberechtigten.

Die schriftlichen Dokumentationen der Kinder werden verschlossen aufbewahrt und nicht ohne schriftliche Einwilligung der Erziehungsberechtigten an fremde Personen weitergeleitet.

Die Erzieherinnen und Praktikanten unterliegen der Schweigepflicht.


4. Der Tag im Kindegarten

7.00 – 8.00 Uhr  oder

7.30 – 8.00 Uhr:                                     Freispiel im Frühdienst

(Sonderöffnungszeit/Frühdienst)

8.00 – 9.00 Uhr:                                    Bringzeit mit Freispiel in den Gruppen

(Beginn der Kernbetreuung)                Vorbereitungen für den weiteren Tag

9.00 – 12.30 Uhr:                                   In dieser Zeit kann stattfinden:

- Der Morgenkreis mit (Bewegungs-)Spielen, Liedern, Geschichten, Gesprächen sowie Geburtstagsfeiern.

- Freispiel mit Rollenspielen, Regelspielen, malen, freies Basteln, kneten, Geduldspiele, Handarbeiten, konstruieren und   experimentieren, Geschichten hören, beobachten,…

- sich zum Spielen auf dem Flur treffen

- Angebote wie basteln, Arbeit in Kleingruppen wie z.B. kochen, Vorbereitungen für Gottesdienste

- Bewegungsangebote ( in der Turnhalle, offene und angeleitete im Bewegungsraum in der Einrichtung,..)

- Frühstücksbuffet

- gemeinsames Frühstück mit Vorbereitung

- Spaziergänge ins Dorf zum Einkaufen, zum Seniorengeburtstagssingen, Erkundungen zur Weser, auf andere          Spielplätze und noch vieles mehr.

- Schulanfängerprojekt

- Freispiel auf unserem weitläufigen Außengelände

Zwischen 12.15 Uhr und 12.30 Uhr werden die Halbtagskinder abgeholt,

12.30 – 13.30 Uhr  Mittagessen, anschließend Freispiel

Im Ganztagsbereich geht es nach dem Mittagessen wie folgt weiter:

ca. 13.00 – ca. 14.30 Uhr ist Schlafenszeit für einige Kinder

ca. 13.00 – 16.00 Uhr diese Zeit beinhaltet einen Sing- Spielkreis, Freispiel sowohl im Haus, wie auf dem Außengelände

15.00 – ca. 15.20 Uhr eine gemeinsame „Kaffee"zeit

16.00 – 16.30 Uhr oder

16.00 – 17.00 Uhr Spätdienstbetreuung (Sonderöffnungszeit)

Am Nachmittag ist das Abholen der Kinder zu jeder Zeit möglich!


5. Teamarbeit

Unser guter kollegialer Umgang miteinander wirkt sich positiv auf Kinder, Eltern und Mitarbeiter aus.

Für unsere Zusammenarbeit ist es uns wichtig, dass alle:

Zur gemeinsamen Teamarbeit gehören unter anderem die gruppeninternen wöchentlichen Besprechungen. Inhalte dieser Gespräche sind zum Beispiel die Planung der Gruppenarbeit, der Austausch von Beobachtungen einzelner Kinder etc.

Hinzu kommen die Dienstbesprechungen mit dem gesamten Team. In denen besprechen wir Themen wie z.B. Terminplanungen, Vorbereitungen von Projekten und Veranstaltungen (Gottesdienste, Feste, …), Austausch über die pädagogische Arbeit, usw.


Fort – und Weiterbildung

Alle päd. Fachkräfte sind dazu angehalten, sich zur Erweiterung ihrer Qualifikation regelmäßig fortzubilden.

Fort- und Weiterbildungen stärken und erweitern die Kompetenzen der Mitarbeiterinnen und tragen zur Motivation bei.

Weiterhin setzen sich die Mitarbeiter mit Fachliteratur auseinander und besuchen Fachvorträge.


Unsere Kindertagesstätte als Ausbildungsort

Wir bieten in unserer Einrichtung die Möglichkeit, Wochen- oder Jahrespraktika zu absolvieren.

Dies kann in Form eines Schulpraktikums, eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) oder während der Ausbildung zum/zur Erzieher/in sein.

Wir nehmen uns Zeit für die Anleitung, um den Praktikanten während seines Praktikums zu unterstützen. (s. Praktikantenleitfaden)


6. Erziehungspartnerschaft

Zusammenarbeit mit Eltern

Wir sehen unsere Arbeit in der Kindertagesstätte als familienergänzend. Es ist uns wichtig, dass wir Erzieherinnen mit den Eltern und Kinder eine soziale Beziehung eingehen.

Diese Partnerschaft soll auf gegenseitigem Vertrauen und Akzeptanz beruhen. Wichtig und notwendig ist der Austausch über Erziehungsziele und -methoden.

Eine gute Beziehung zwischen Erzieherinnen und Eltern hat eine große Bedeutung für die Entwicklung des Kindes. Für ein gutes Verhältnis setzen wir uns ein.


Elterngespräche

Unsere Elternarbeit hat viele Seiten.

Die alltäglichen „Tür- und  Angelgespräche“ sind uns sehr wichtig, um mit den Eltern im Gespräch über ihr Kind zu bleiben.

Einmal im Jahr bieten wir Elternsprechtage an, um uns über den Entwicklungsstand des Kindes gezielt auszutauschen. Die Termine werden frühzeitig bekannt gegeben und mit den Eltern individuell abgestimmt.

Darüber hinaus sind Elterngespräche auf Wunsch der Eltern oder Erzieherinnen jederzeit möglich.

 

Hospitationen

Die Eltern haben die Möglichkeit, den Kindergartenalltag in Form einer Hospitation mitzuerleben. Wir freuen uns auf einen Vormittag mit Mama oder Papa, die ihr Kind so im Gruppengeschehen erleben und sich ein Bild von unserer pädagogischen Arbeit machen können.


Elterninformationen

Die Eltern werden regelmäßig über unsere pädagogische Arbeit informiert. An der Pinnwand im Eingangsbereich geben wir aktuelle Termine und Planungen bekannt.

Zusätzlich werden Informationen in Form von Elternbriefen weitergegeben. Auf Wunsch erhalten die Eltern diese per E-Mail.

Spezielle Informationen über das Gruppengeschehen können Eltern an der Gruppenpinnwand in den jeweiligen Garderoben lesen.

An einer gesonderten Pinnwand im Flur haben die Eltern die Möglichkeit, eigene Aushänge anzuhängen.

 

Elternabende

Im Laufe des Kindergartenjahres bieten wir fachspezifische Elternabende mit unterschiedlichen Inhalten an.

Gelegentlich laden wir zu Elternabenden ein, die von anderen Fachkräften angeboten werden z.B. Logopäden, Fachkräfte der Psychomotorik, Grundschullehrern und anderen. Gemütliche und besinnliche Abende runden das Angebot ab.

 

Elternvertreter/Kindergartenbeirat

Am ersten Elternabend im neuen Kindergartenjahr werden 2 Vertreter pro Gruppe als Elternvertreter gewählt.

Der Kindergartenbeirat setzt sich aus diesen Elternvertretern, zwei Mitgliedern des Kirchenvorstandes sowie der Kindergartenleitung und einer Gruppenleitung zusammen.

Der Kindergartenbeirat trifft sich in regelmäßigen Abständen zum Austausch.

Desweiteren freuen wir uns über die Unterstützung der Elternvertreter, aber auch auf die Mitwirkung der Familien bei Festen und Aktionen.


Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

Wir halten Kontakt und haben einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit Fachkräften und Institutionen, die für unsere pädagogische Arbeit und Weiterbildung wichtig und notwendig sind.

Mit folgenden Einrichtungen arbeiten wir zusammen:

Grundschule Tündern

 Fachschule für Sozialpädagogik

 Kindergärten im Landkreis

 Kinder- und Jugendpsychologischer Dienst, Erziehungsberatungsstelle

 Früherkennungsstelle des Landkreises       Frühförderung des Landkreises

 versch. Therapeuten

 Ärzte         

Polizei

Jugend- und Gesundheitsamt

 Kinderschutzbund

Fachberatung des Kirchenkreises und der Landeskirche

Die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen gewährleistet eine bestmögliche Entwicklungschance für jedes einzelne Kind.


7. Öffentlichkeitsarbeit

Ziel ist es, Transparenz in die vielschichtige Arbeit unserer Einrichtung zu bringen und Beziehungen zur Öffentlichkeit aufzubauen und zu pflegen. Neben der Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen betreiben wir Öffentlichkeitsarbeit auf unterschiedlichen Ebenen:

- Elternabende

- Elterngespräche

- Hospitationen

- Feste und Feiern für die Kinder und Familien, z.B. Laternenfest, Vater-Kind Nachmittag, Großelternnachmittag,…

- Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde wie z.B. die Gestaltung eines Gottesdienstes, Geburtstagsständchen    für unsere älteren Dorfbewohner, Gemeindefeste etc.

- Berichte in der regionalen Presse sowie dem Gemeindebrief über Projekte, Feste und andere Höhepunkte.

- Teilnahme und Präsentation bei öffentlichen Veranstaltungen


Stand August 2011